Vredestein
Porsche Zentrum Wien-Nord
Reifen RITZ
SONAX

Rallye 2019

Die 17. Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum
findet vom 30. Mai – 1. Juni 2019
zu Christi Himmelfahrt statt!

Fotos 2018

von unserem Rallyefotografen Horst Daniel finden Sie in unserer Galerie

Ergebnisse 2018

Die Ergebnisse der 16. Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum Historic
Link!



Harmonie von intakter Natur und historischer Technik

Wieder einmal staunten die 208 Teams, die sich am Start der 16. Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum Historic in Illmitz einfanden, nicht schlecht, als sie das Roadbook in Empfang nahmen, das ihnen an den drei Tagen eine Strecke von etwas mehr als 640 Kilometern unter die historischen Räder bringen sollte. Und wer erwartet hatte, dass es im Burgenland nur endlose sonnige Geraden auf 120 m Seehöhe geben würde, wurde noch mehr überrascht. Denn die Freitags-Marathon-Etappe mit 317 Kilometern führte direkt in die serpentinenreiche Bergwelt des Ramssattels und des Kranichberges, gespickt mit anspruchsvollen Wertungsprüfungen.

Wertungsprüfungen bei der Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum sind natürlich wie bei anderen Oldtimer-Rallies auch keine Rennwertungen zur Erzielung von Bestzeiten. Sondern es gilt, vorgegebene Abschnitte zwischen Lichtschranken oder Meßschläuchen mit niedrigen Geschwindigkeiten zu durchfahren, dies allerdings auf die Hunderstel-Sekunde genau. Jede 1/100 zu früh oder zu spät ergibt einen Strafpunkt. Unter diesem Aspekt muß man dann die 371 Punkte, die das Siegerteam aus Rottenmann, Erich und Roswitha Volk auf ihrem Ford Mustang aus dem Jahr 1965 nach 640 Kilometern und 36 Wertungsprüfungen aufzuweisen hatten, erst einmal „auf der Uhr zergehen lassen”: Nach diesen drei Tagen waren das sensationelle 3 Sekunden und 71/100. Sie hatten also jeden Lichtschranken mit einer durchschnittlichen Abweichung von etwa 1/10 Sekunde passiert. Wie eng der Kampf an der Spitze war, läßt sich erahnen, wenn man die Gesamterwertung betrachtet, in der die ersten neun Teams unter der 10-Sekunden-Schwelle aufscheinen. 

Landeshauptmann Hans Niessl startete das rollende Museum am Donnerstag, den 10. Mai im Seebad unserer „Rallye-Hauptstadt” Illmitz, am Start Publikumslieblinge wie Wolfgang Böck und Rudi Roubinek sowie die Rallye-Legenden Rudi Stohl und Rolf Schmidt. Über Frauenkirchen führte die Route durch den kaiserlichen Schlosspark in Halbturn, bevor die ersten Fahrzeuge nach diesem kurzen Prolog das heißersehnte Tagesziel im Weingut Scheiblhofer in Andau erreichten, wo vor der Abendveranstaltung erst noch der „Scheiblhofer Grand Prix” auf einem Rundkurs mit sechs Lichtschranken bewältigt werden mußte.

Diesen entschieden ebenfalls Erich und Roswitha Volk mit nur 29/100 für sich, vor Dr. Michael Wejrowsky / Jörg Eipeldauer (Porsche 911, 57/100) und dem sensationell fahrenden Team DI Dr. Karl Mezera / Margit Mezera auf ihrem Hanomag 3/16 aus dem Jahr 1929 (65/100).

Jedes Team wurde mit dem eigens kreierten „Pannonia-Carnuntum Wein“ by Scheiblhofer belohnt. 

Wer für die 317 km-Marathon-Etappe am Freitag fit sein wollte, ließ den Abend allerdings nicht zu lang werden.

   Nach einem herrlichen Frühstück bei unserem Kirchenwirt in Gols führte die Route über Pamhagen, Fertöd und Lutzmannsburg nach Oberpullendorf zur Mittagsrast bei Reifen Ritz, wo man sich kulinarisch für die Bergwertungen am Nachmittag verwöhnen ließ. Danach ging´s über St. Corona am Wechsel, Ramssattel, Kranichberg, Forchtenstein, Neufeld/Leitha, Leithagebirge und Neusiedl/ See ins Tagesziel nach Podersdorf erreicht, wo die Teams mit einer Seerundfahrt  hinein in den prächtigen Sonnenuntergang belohnt wurden, bevor die kulinarischen Genüsse der Podersdorfer Gastronomie auf dem Programm standen.

  Die ebenfalls fast 300 Kilometer lange Carnuntum-Etappe zu Porsche Wien Nord startete im Fashion Outlet in Parndorf, und schon nach rund 50 km gab es die nächste Bergwertung auf den Braunsberg, bevor das rollende Museum die Donau entlang das Porsche Zentrum Wien Nord erreichte. Dort konnte man sich nicht nur am optischen Genuß der traumhaften Klassiker von morgen aus Zuffenhausen erfreuen, sondern auch ein hervorragendes Mittagsbuffet genießen.

Die Nachmittagsetappe führte zur Wertungsprüfung im Kurzentrum Bad Deutsch-Altenburg, von dort weiter in unsere Partnerstadt Mosonmagyaróvár, wo wieder tausende frenetische Zuschauer die Teilnehmer in der Fußgängerzone bejubelten, bevor die letzten Kilometer ins Ziel im Zentrum von Illmitz führten, vorbei am tiefsten Punkt Österreichs bei Apetlon mit nur 114 m Seehöhe.


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Am Abend wurde den Siegern der „Große Preis des Landeshauptmannes von Burgenland“ überreicht, den traditionell wieder der renommierte Golser Holzbildhauer Daniel Bucur kreiert hatte.

Die Faszination der Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum liegt ganz sicher in der Harmonie von nostalgischer Technik mit der traumhaften intakten Natur, die der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel und die Region Carnuntum zu bieten haben. Wo sonst in Österreich gibt es eine Oldtimer-Rallye, die die endlose Weite eines Nationalparks mit anspruchsvollen Bergwertungen, herrlichen Routen durch einsame Weingärten mit dem Etappenziel in einer Millionenstadt  in sich vereint? Und wo die Straßen enden, geht es mit dem Schiff weiter in den Sonnenuntergang.       

Automobile Faszination aus zehn Jahrzehnten war auch in diesem Jahr wieder bei der 16. Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum Historic hautnah zu erleben. Sponsor Porsche Wien Nord präsentierte im Vorfeld die neuesten, hochkarätigsten Modelle des legendären 911, während das älteste Fahrzeug, ein Citroen A 10 HP aus dem Jahr 1921 stammte. Eines der ältesten Fahrzeuge, einen Chevrolet Confederate aus dem Jahr 1932, pilotierte zudem die jüngste Pilotin des Feldes:

Pia Zeilner aus Bad Goisern, geboren 2001, war bereits bei der ersten Pannonia-Carnuntum mit dabei, damals ein Jahr alt und als Co-Pilotin in der Babyliege.

Die Sieger:

Die ersten drei Teams der Gesamtwertung waren die gleichen wie schon 2017: Erich Volk / Roswitha Volk (Ford Mustang), 371 Punkte vor Peter Rutrecht / Andreas Priebernig (Mercedes 190 SL), 634 Punkte und Ing. Gerhard Prüller / Helger Prüller (Alfa Rome GT Junior), 758 Punkte.

Die Light-Wertung mit verkürzter Strecke sah drei Hanomag-Teams auf dem Siegertreppchen: Bm. Ing. Peter und Barbara Petschina (Hanomag Sturm Gläser Cabrio, 1939) vor DI. Dr. Karl und Margit Mezera (Hanomag 3/16, 1929) und MA Stephanie Mezera / Andreas Kathrein (Hanomag 1,3 Autobahn, 1939).

Die Epoche Vorkrieg (I+II, bis Bj. 1945) ging an Ing. Peter Maierhofer / Thomas Erber (Ford Speedster, 1930), die Epoche III bis Baujahr 1960 gehörte Peter Rutrecht / Andreas Priebernig (Mercedes 190 SL, 1960), der Sieg in der Epoche IV (bis Bj. 1970) ging an die Gesamtsieger Erich und Roswitha Volk (Ford Mustang 289 Fastback, 1965), und den Sieg in Epoche V (bis 1988) holte sich das Team Peter Weberbauer / Florian Dörfl (Mercedes 280 CE, 1980. In der Epoche S (Sportwagenklassiker jüngerer Baujahre) waren Gerd Telesklav / Barbara König mit ihrem Porsche 968 (1992) nicht zu schlagen. Den Porsche Historic Cup holten sich Michael Schwarzinger / Sonja Masino auf ihrem wunderschönen Porsche 911 Targa (Bj. 1968). Bestes Damen-Team: Isabella Barth / Martina Arlt (Jaguar E OTS, 1965).

In den wenigen Wochen nach der Rallye trafen zur Freude des Veranstalters bereits wieder zahlreiche Startplatzreservierungen für die 17. Int. Vredestein Pannonia-Carnuntum Historic ein, die von 30. Mai bis 1. Juni 2019, ebenfalls wieder am langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt gestartet wird.

24. Mai 2018

R. S.

Quotes

Vielen Dank für die wirklich schöne und gut organisierte PCC 2018! Es hat uns viel Freude gemacht, mit all den anderen „Autodepperten“ gemeinsam die Tage zu verbringen....

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24. Mai 2018

D. N.

Quotes

Ein herzliches Dankeschön für die spannenden Rallye-Eindrücke in Podersdorf am See! Die Belebung des Ortes und der Region mit so vielen stilvollen „Fahrzeugen“ und rennbegeisterten Menschen hat sehr gut getan. Jedenfalls habe ich das...

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24. Mai 2018

G. S.

Quotes

Pannonia Carnuntum Historic Rallye 2018. Ein schwer erkämpfter 3ter Platz in der Epoche „Vorkrieg“. Laufend Probleme mit dem JEEP und ein starkes Teilnehmerfeld machten diese Rallye zur anstrengendsten bisher. Die Freude...

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